Sturmhauben

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Sturmhauben von Bundeswehr und mehr

Die Balaclava

Bei einer Balaclava handelt es sich um eine den Kopf und den Hals verhüllende Mütze. Bei der Bundeswehr gehört diese Art von Mütze zur Standard-Ausrüstung. Doch auch Polizisten und andere Einsatzkräfte nutzen diese Art von Schlupfmütze, die auch als Sturmmaske, Biwakmütze, Kopfhaube, Roger-Staub-Mütze, Skimaske oder Hasskappe bzw. Sturmhaube bezeichnet wird. Und auch Motorrad-Fahrer sind um die Erfindung dieser Art von Mütze sehr dankbar. Je nach Modell lässt die Sturmhaube nur das Gesicht oder sogar nur die Augen und den Mund frei. Trägt das Sturmhauben-Modell die Zusatzbezeichnung Eule, dann bedeutet dies, dass es sich um eine solche Mütze handelt, bei der für die Augen nur zwei Löcher freigelassen wurden. Charakteristisch ist auch, dass der Hals bedeckt ist. Grundsätzlich handelt es sich bei einer solchen Mütze um einen Gesichtsschutz.

Woher kommt der Begriff Balaclava?

Der Begriff Balaclava für eine solche Sturmhaube stammt aus dem Krimkrieg, der von 1853 bis 1856 wütete. Ein Problem für die britischen Truppen waren die klimatischen Bedingungen, die der russische Winter bereithielt. Es waren eben diese britischen Soldaten, mit einer Strickmütze, die eben den ganzen Kopf umschlossen hatten und nur einen Teil des Gesichts freiließ. Auf diese Weise waren die britischen Soldaten im Krimkrieg sehr gut vor Wind und der Kälte geschützt. Die Bezeichnung der heute als Sturmhaube bekannten Art von Mütze gaben die britischen Soldaten aus dem Grund, weil diese auf dem Schlachtfeld nahe dem Ort Balaklawa genutzt wurde. Der Begriff wurde für Masken dieser Art allerdings erst ab 1881 im Sprachgebrauch verwendet. Zuvor wurde dieser Bestandteil der Bekleidung von Soldaten als Ulanenmütze bzw. uhlan cap bezeichnet bzw. als Tempelrittermütze, also templar cap. Ganz neu ist diese „Bekleidung“ für das Gesicht nicht. Schon im Mittelalter verwendete man die Gugel. Diese Art Kopfhaube bedeckte allerdings auch den Schulterbereich, hatte aber die gleiche Funktion - den Schutz vor Wind und Kälte.

Ist es erlaubt Sturmmasken zu tragen?

In Deutschland gibt es das Vermummungsverbot. Dieses Verbot soll verhindern, dass Personen, die eine Straftat begehen, beispielsweise auf Überwachungsvideos nicht erkannt werden. Allerdings ist das Tragen von Sturmhauben als Kälteschutz beim Motorrad-Fahren völlig legitim. Und auch Polizisten und Soldaten der Bundeswehr dürfen praktisch gesehen in der Öffentlichkeit eine Sturmhaube tragen – unabhängig vom Wetter natürlich und nicht nur für den Outdoor-Bereich.

Was bringt eine Sturmhaube?

Eine Balaclava bietet vor allem einen thermischen Schutz. Wer eine solche Mütze trägt, kann aber auch vom Identitätsschutz profitieren. Denn nur die Augen und der Mund sind im höchsten Fall frei bei einer Sturmhaube. Das heißt, diese Art von Bekleidung für das Gesicht, kann die Identität des Trägers verschleiern. Bei Einsatzkräften der Polizei kann dies nützlich sein, da sie eventuell auch gegen Bekannte, Freunde, Nachbarn oder sogar Verwandte bei Demonstrationen oder Einsätzen in Privathäusern vorgehen müssen. Eine solche Mütze dient zudem auch dem Schutz gegen Kälte, hält also warm. Materialien wie Neopren sorgen dafür, dass diese Bekleidung für das Gesicht auch angenehm zu tragen ist auf der Haut. Andere Materialien sind Baumwolle und auch ein Gewebemix, die für die Herstellung der Balaclava verwendet werden.