Kocher, Lampen & Feuer

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Kocher und Lampen für den Einsatz im Outdoor

Für längere Outdoor-Aktivitäten oder bei einem Einsatz unter dem freien Himmel braucht man richtige Utensilien, die robust sind und ihren Zweck bei jedem Wetter erfüllen. Neben einer Taschenlampe brauchst Du auch eine Laterne oder eine Petroleumlampe. Ein Kocher – ob Gas oder Diesel – muss auch ins Gepäck mit. Worauf Du beim Kauf von Campingkocher und Petroleumlampe achten solltest, haben wir für Dich im Überblick.

Bei der Anschaffung und dem Gebrauch eines Kochers gibt es vieles zu beachten. Welches Gas zum Kochen ist am besten? Kann man einen Campingkocher drinnen benutzen? Wie viel Gas braucht ein Kocher?

Gaskocher in Innenräumen?

Bundeswehr Gaskocher

Unter bestimmten Umständen kann ein Gaskocher im Innenbereich benutzt werden, jedoch ist es wichtig, dass ausreichend Luft vorhanden ist, da Gas Sauerstoff benötigt. Ohne Belüftung können Kopfschmerzen oder Schwindel auftreten. Ferner sollte innerhalb der Wohnräume stets ein Gaskocher mit thermischer Sicherung zum Einsatz kommen. Diese schaltet die Gaszufuhr ab, sollte die Flamme des Brenners erlöschen.

Welche Art von Kocher ist beim Campen am effektivsten?

Camper müssen sich zwischen Propan und Butan entscheiden. Propan wird unter erhöhtem Druck hergestellt und braucht eine spezielle Regulierung. Es hat einen niedrigen Siedepunkt und kann bei Temperaturen bis zu minus 43 Grad Celsius verwendet werden – also perfekt für Wintercamping.

Butan friert im Gegensatz dazu bei drei Grad Celsius ein. Trotzdem verbrennt es sauberer und ist billiger. Man kann sich eine Kartusche ausleihen und für die Nachfüllung bezahlen. Wenn die Kartusche leer ist, wird sie gegen eine volle ausgetauscht.

Eine Standard-Kartusche mit 230 g Inhalt kann ungefähr 19 bis 20 Verbrennungen von jeweils etwa dreieinhalb Minuten dauern. Das entspricht einer Gesamtverbrennungszeit von rund 71 bis 76 Minuten. Diese Berechnung basiert auf der Erhitzung eines Liters Wasser bis zum Kochen. Somit reicht eine solche Kartusche für die Durchführung von etwa 3 Brennvorgängen pro Tag immer noch für sechs bis sieben Tage.

Das solltest Du aber beachten: Wenn sich die Umstände ändern, hat das einen direkten Einfluss auf die Dauer des Verbrennungsvorgangs und den Verbrauch. Es gilt:

  • Je stärker der Wind ist, desto länger ist die Dauer des Verbrennungsvorgangs und desto mehr Treibstoff verbraucht man.
  • Je kühler das Wasser ist, desto länger ist die Dauer des Verbrennungsvorgangs und desto mehr Treibstoff benötigt man.

Outdoor Kocher

Was gilt bei einem Kocher zu beachten?

Beim richtigen Umgang mit dem Kocher sind die Sicherheitskriterien das Wichtigste. Darauf solltest Du unbedingt achten:

  • Der Campingkocher sollte auf einer stabilen, ebenen, windgeschützten Fläche errichtet werden.
  • Kontrolliere vor der Benutzung die Ventile und Verbindungsschläuche auf mögliche Fehler.
  • Benutze die Küche nicht in trockener Umgebung im Sommer wegen des Risikos eines Waldbrandes.
  • In Zelten oder abgeschlossenen Räumen wird der Kocher nur in Ausnahmefällen angewendet.
  • Der Campingkocher sollte unmittelbar nach der Verwendung gesäubert werden, insbesondere bei Benzin-Kochern ist das äußerst wichtig.
  • Bevor die Gasflasche ausgetauscht wird, sollte sie abgekühlt sein und anschließend ohne Verschütten von Spiritus oder Benzin neu befüllt werden.

Die richtige Lampe für Dein Abenteuer

Überlege Dir vor dem Kauf einer Petroleumlampe, welches Modell am besten zu Deinen Bedürfnissen passt. Es stehen verschiedene Optionen zur Verfügung. Solltest Du Dich für ein antikes Modell entscheiden, so ist es nicht unbedingt für den Außeneinsatz geeignet.

Petroleum Lampe Antik

Die Petroleumlampe Antik ist ein Modell, das etwas mehr kostet. Viele dieser Lampen sind aus dunklem Holz gefertigt und besitzen eine klassische Optik. Wenn Du die antike Atmosphäre in Deinem Heim oder Garten liebst, dann solltest Du dieses Modell in Betracht ziehen. In der Regel eignen sich diese Modelle auch für Outdoor-Aktivitäten, da sie ohne Netzstrom betrieben werden können. Allerdings sind sie größer und schwerer als die moderneren Versionen, die aus Kombinationen von Metall und Glas oder Kunststoff hergestellt werden.

Glaslampe

Eine Petroleumlampe aus Glas kann elegant wirken. Gleichermaßen sind die Modelle auch äußerst praktisch. Das, was das Glas hält, ist meist ein leichtes und dennoch robustes Metall. Diese Art Lampen können sehr flexibel verwendet werden, da sie nicht so schwer wie zum Beispiel antike Petroleumlampen sind.

Sturmlaterne

Eine Sturmlaterne eignet sich ideal für den Einsatz im Freien. Sie ist leicht und überzeugt durch ihr kompaktes Design. Dank des breiten Haltebügels lässt sie sich auch über längere Zeiträume in der Hand tragen.

Starklichtlampe

Diese Modelle sind eine spezielle Art von Petroleumlampe, die es ermöglicht, ein außergewöhnlich helles Licht zu erzeugen, ohne auf eine externe Stromquelle angewiesen zu sein. Sie kann üblicherweise für den Einsatz im Innenraum verwendet werden und liefert in der Regel eine Helligkeit von 400 Watt. Auch größere Bereiche können mit dieser leistungsstarken Beleuchtungsquelle effizient beleuchtet werden.

Petroleumlampe für Innenräume

Wenn Du die Petroleumlampe auch im Innenbereich einsetzen möchtest, ist es wichtig, dass Du ein entsprechend gekennzeichnetes Modell wählst. Andernfalls ist es nicht empfehlenswert, das Feuer in Innenräumen anzuzünden. Es kommt unter Umständen zu einer intensiven Geruchsbildung, die im schlimmsten Fall sogar die Atemwege schädigen kann. Modelle, speziell für Innenräume, sind abgeschirmt. Dadurch wird verhindert, dass die Gerüche nach draußen dringen und was die bedenkenlose Nutzung in geschlossenen Räumen ermöglicht.